Die Erstellung von Partiturumschriften |
Synoptic Text Editions |
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Für die Darstellung im Internet werden die Texte in drei Dokumente unterteilt (vgl. die beigefügten Dateien):
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Three independent files are used for the internet presentation of synoptic texts:
- Introduction ( ..._in.odt) - Transliteration ( ..._tx.odt) - Translation (..._ DE-tr.odt, ..._IT-tr.odt etc.) |
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Ferner werden für jede Textgruppe ein Literaturverzeichnis und ein Inhaltsverzeichnis angelegt |
Each textgroup contains its own bibliography and table of content. |
Die Einführungsdatei |
The Introduction |
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Zunächst öffnet man das Dokument „Vorlage-Intro“, das bereits die notwendigen Formatierungen enthält. |
The example file „Vorlage-Intro“ contains the necessary formats and is almost self explaining. |

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An entsprechender Stelle sind die Eingaben vorzunehmen: - Titel - CTH-Nr. (bzw. die Textnr., unter der alle Exemplare einer Komposition registriert sind). |
First to be filled: - Title - CTH no. (resp. the textno. under which all exemplars of a composition are registered). |
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- Die Textüberlieferung mit Auflistung der zum Textcorpus zugehörigen Texte, danach kann eine Übersicht über den Texterhalt und die Datierung der einzelnen Textvertreter erfolgen; |
The second section gives the fragments that belong to each exemplar. |
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- Die Editionsgeschichte, in der Fundumstände und Ersteditionen der Texte, Bearbeitungen, Aufsätze etc. sowie der Name desjenigen, der die Internetversion erstellte, vermerkt werden können; |
The third sections reports the history of the reception and reconstruction of the texts as well as the editors. |
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Dem kann eine Inhaltsübersicht folgen, die entweder in tabellarischer Form oder als Fließtext dargestellt werden kann. |
This section can be followed by an overview of the content as text or in tabulary form. |
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Das Dokument ist abschließend unter der entsprechenden CTH-Nr zu speichern (in der Form „CTH nnn_in“), also z.B. CTH 234.II.4_in. |
Finally the introductory file has to be saved as „CTH nnn_in“, e.g. CTH 234.II.4_in. |
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Je nach Textgeschichte können einzelne Teile eines Exemplars auch durch Indizes unterschieden werden: A2 . |
The parts of a text exemplar may be differenciated by indices, e.g. A2.. |
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Für die Transliteration kann das Dokument „Vorlage-Translit“ aufgerufen werden. |
The file „Vorlage-Translit“ comprises the styles. |
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Wir empfehlen, mit dem Cursor durch den Text gehen, um die Anwendung der Paragraphenstile und Zeichenstile nachzuvollziehen. |
We recommend to let the cursor rove the text in order to study the usage of the paragraph and character styles. |

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Die Tabelle kann durch „Tabelle“ – „Einfügen“ – „Zeilen“ oder das Weitergehen mittels TAB problemlos erweitert werden. |
The table can be expanded by insertion of rows (Table → Insert → Rows) or by proceding with TAB. |
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In der Vorlage ist der einzugebene Text bereits als hethitischer Text markiert, so dass nur die nicht hethitischen Bestandteile eines Kolons markiert werden müssen! Denn der Stil des Paragraphen ist voreingestellt als AO:Textline-Hit. Je nach Sprache des Textes muss der Paragraphenstil gewählt werden. Innerhalb dieser Stilvorgabe wird der Text automatisch kursiv angezeigt und ist durch die Zuordnung des Paragraphenstils auch eindeutig als hethitisch identifiziert, d.h. die einzelnen hethitischen Worte müssen NICHT mehr als AO:Hittite o.ä. gekennzeichnet werden, sondern nur Determinative, Zeilennummern, Logogramme und anderes, nicht Hethitisches. |
Here the selected paragraph style is Hittite text. The non-Hittite passages only have to be marked up. The Hittite text automatically appears as italics and the text is inambiguously identified as Hittite. One must NOT mark each Hittite word with the character style AO:Hittite, which is only applied in context, where the paragraph itself is not marked as Hittite! Only determinatives, line nos., logograms etc. have to be marked up. |
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Passagen in einer anderen Sprache innerhalb eines Textes werden, sofern sie ganze Sätze bilden und deutlich abgesetzt sind, ebenfalls mit dem Paragraphenstil der Sprache zugeordnet, z.B. Abschnitte in Hurritisch als AO:Textline-Hurr innerhalb von hethitischen Ritualen. Der Buchstabenstil AO:Hurrian hingegen wird nur zur Markierung von in einen Satz eingeschobenen Zitaten oder unvollständigen Zitaten bzw. zur Markierung in den Anmerkungen genannter, hurritischer Wörter verwandt.
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Passages of a text in another language are marked with the appropriate language style for paragraphs, e.g. Hurrian in a Hittite ritual, if these passages are clearly separate. The character style AO:Hurrian however, is only used for short inserted or incomplete citations of Hurrian spells or single words. |
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AO:--index |
Markierung von Index-Ziffern NA₄ |
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AO:--superscr |
Markierung von Hochstellungen -ta!- |
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AO:-LineNrExpl |
Markierung der Zeilenangaben |
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AO:-LIT |
Markierung der Literaturangaben (Name Jahr), z.B. Groddek 2009 |
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AO:-Text-Gap |
Markierung zusätzlicher Informationen wie z.B. Rasur |
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AO:Akkadian |
Markierung akkadischer Textabschnitte oder Wörter |
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AO:AkkGRAM |
Markierung von Akkadogrammen |
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AO:Determ. |
Markierung von Determinativen |
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AO:DocSigl |
Markierung der Textnummer in den Dokumenten-Überschriften, bei hethitischen Texten die CTH-Nr. |
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AO:editor |
Markierung des Bearbeiters im Inhaltsverzeichnis |
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AO:Hattian |
Markierung hattischer Wörter in Transliteration und Übersetzung |
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AO:Hittite |
Markierung hethitischer Wörter in Übersetzungen |
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AO:Hurrian |
Markierung hurritischer Wörter in Transliteration und Übersetzung |
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AO:InvNr |
Markierung der Textinventarnr. auf der Introseite sowie in Fußnoten (nur z.B. Bo 2030, nicht „+“, „(+)“ o.ä.) |
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AO:Luwian |
Markierung luwischer Wörter in Transliteration und Übersetzung |
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AO:Numeral. |
Markierung von Zahlen |
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AO:Sumerian |
Markierung sumerischer Textabschnitte oder Wörter |
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AO:SumGRAM |
Markierung von Sumerogrammen |
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AO:TxtPubl |
Markierung der Textpublikation auf der Introseite sowie in Fußnoten (nur z.B. KUB 29.1, nicht „+“, „(+)“ o.ä.) |
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AO:CTH-Link |
Markierung von CTH-Nr. in Fußnoten |
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Bitte beachten: |
Please note: |
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Zur Codierung des Hurritischen |
The coding of Hurrian |
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- Unterscheidung von stimmhaften und stimmlosen Konsonanten (somit auch von Einfach- und Doppelkonsonanz) (auch Verwendung der Zeichen ġ und ž)
stimmhaft: wenn Konsonant intervokalisch (a-ta-ni zu adani); im Wortauslaut; in Kontaktstellung mit l, m, n, r (ar-te zu arde)
stimmlos: am Wortanfang (da-ḫe zu taġe); in Kontaktstellung mit anderen Konsonanten ≠ l, m, n, r; doppelter Konsonant (ad-da-ni zu attani)
- Unterscheidung von /e/ und /i/ (diese – wie auch die folgenden Unterscheidungen – ist wichtig, um verschiedene Wörter und Morpheme zu trennen)
- Unterscheidung von /u/ und /o/
- Unterscheidung von /p/ bzw. /b/ und /f/ bzw. /v/ bzw. /w/
- !aber!:
Angabe der Pleneschreibung durch ā, ē, ī, ō, ū (in Zukunft vielleicht nützlich, um Wörter zu unterscheiden (vgl. z.B. ḫa-aš- und ḫa-a-aš-))
keine Verwendung von j
Die Umschrift der Wörter sollte dem entsprechen, was man in der aktuellen Literatur (z.B. Glossare) findet. Sollten verschiedene Wiedergaben eines Wortes (z.B. ob /p/ oder /f/ geschrieben werden sollte) existieren, könnte man p/f… schreiben.
Zweite Zeile:
vereinfachte gebundene Umschrift
- keine Unterscheidung von Einfach- und Doppelkonsonanz
- nur stimmlose Konsonanten
- keine Unterscheidung von /e/ und /i/ (nur /i/ wird verwendet)
- keine Unterscheidung von /u/ und /o/ (nur /u/ wird verwendet)
- nur /p/ (also kein /f/)
- keine Angabe der Pleneschreibung
- Bevorzugung der jeweils niedrigsten Silbenwerte
Das so erstellte Dokument sollte in der Form „CTH nnn_tx“ abgespeichert werden.
Für die Übersetzung ist das Dokument „Vorlage-Translat“ aufzurufen, in dem die Formatvorlagen bereits in der erforderlichen Weise vorbereitet sind.

Auch hier sind Titel und CTH-Nr. des bearbeiteten Rituals einzutragen; für die rechte Spalte ist die Formatvorlage entsprechend der Sprache der Übersetzung auszuwählen (bislang Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch).
Das Dokument ist in der Form „CTH nnn_DE-tr“ oder „CTH nnn_EN-tr“ bzw. „CTH nnn_FR-tr“ bzw. „CTH nnn_IT-tr“ abzuspeichern.
Redaktion Susanne Görke, Gerfrid G.W. Müller